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Deutschland überlebt

Nach über einem 3/4 Jahr der Ausbeutung durch unseren Staat, nach Überlebungen der Quahlen für einen Mickriklohn und voll eingesetzte Arbeitsstunden, nach dem subtilen Psychoterror immer in Gefahr zu sein etwas falsch zu machen und somit ein Diziplinarverfahren zu verantworten ist es geschafft: Ich habe den Kriegsdienst vor über 1 Jahr verweigert und nun den Zivildienst im Altenheim überlebt. Da ich schon vorher Kontakt mit diesem Beruf hatte und ich auch Altenpfleger werden wollte riss ich meinen Arsch im Betrieb auf und habe heute, am Freitag den 13. endlich den erlösenden Brief zur Unterzeichnung meines Arbeitsvertrages erhalten ! Befristet auf 3 Jahre, danach Ausbilung. Erster Arbeitstag wäre dann wieder der 23.11. und sogar auf meiner alten Station. Das Blöde ist nur das ich am ersten Arbeitstag einen sehr wichtigen Zahnarzttermin habe...
13.10.06 10:16


Positum

... wie gesagt, neulich hatte ich einen Zahnarzttermin, der trotz unendlicher Angst gut überstanden ist.

Beim röntgen konnte der Zahnarzt feststellen das ein Zahn unbedingt bearbeitet werden muss. Dieser Zahn hatte schon eine Füllung, also bohrte er diese erstmal raus. Dabei hatte ich trotz 2 Spritzen starke Schmerzen, so dass der Zahn gezogen wurde weil die Entzündung zu tief saß.

Es ist jedenfalls schonmal positiv das der Zahn mir nicht mehr gefährlich werden kann, trotzdem habe ich noch weitere Termine...
29.10.06 22:58


Negare

Am 19.10.'06 geschah das Unfassbare:

Ich hatte zwei Reihen vorher erzählt das ich den heiss ersehnten Brief zur Einladung der Arbeitsvertragsunterzeichnung bekommen habe. Stolz präsentierte ich das Schreiben jedermann und wiegte mich seit diesem Tag in der glücklichmachenden Wonne bald wieder im Altenheim zu sein.

Doch am Tage, genannt im ersten Satz, Abends gegen halb sechs klingelte das Telefon. Die Stimme am anderen Ende sagte mir das es ihr Leid tue, aber sie könne diesen Termin nicht berücksichtigen. Warum versuche ich im folgenden zu erklären:

Die Einstellungen müssen durch zwei Parteien entschieden werden; Zum einen die Personalleitung und zum anderen der Betriebsrat.
Die Personalleitung ist für die Einstellung, aber der Betriebsrat hat sich zwei Tage vor dem Vertragstag plötzlich entschieden das sie lieber examinierte Krankenschwestern auf die Stelle des Altenpflegehelfers einstellen wollen, weil die Krankenschwestern keinen Platz mehr im Klinikum, in der die Personalabteilung des Altenheims ist haben.


Diese absolut niederschmetterende, zukunftsraubende und psychisch zerstörende Hiobsbotschaft erhält man am Abend vor Unterzeichnung des Vertrags.
Am nächsten Tag habe ich mich sofort aufgemacht mehr zu erfahren, denn ich konnte (und kann) diese Entscheidung nicht dulden.

Im Altenheim, in dem ich übrigens auch den Zivildienst gemacht habe will mich die Chefin weiterhin haben - Diese kämpft mit mir und wird sich am Ende, so sagte sie es mir weigern die völlig überqualifizierten Krankenschwestern einzustellen.

Inzwischen existieren mehrere Schreiben mit Unterschriftenaktionen gegen die Entscheidung des Betriebsrats und dieser ungewöhnliche und sehr seltene Fall steht vor dem Arbeitsgericht. Allerdings kennt man die Justiz etwas vom Hörensagen - das wird eine zeitkostende Sache.

Jedenfalls scheffle ich in der Zwischenzeit im Laden meiner Schwiegermutter in Spe das nötige Kleingeld, mache mich ehrenamtlich im Altenheim nützlich und kämpfe in der Wartezeit bis die Entscheidung endlich fällt mit unsagbar schweren Depressionen...
29.10.06 23:14


Hoffnung, irgendwo am Firmament

Ich war eben auf der über alles geliebten Arbeit bei meinen überall (fast) alles geliebten Alten Menschen um mich auf dem Neusten zu halten. Die Chefin war allerdings in einer Besprechung, so dass ich erstmal etwa eine Stunde warten musste... - aber was ist schon eine Stunde gegen 2 Wochen ? Jedenfalls konnte ich sie dann doch erwischen und sie konnte meine sehr depressive, bald schon selbstzerstörerische Laune etwas bessern: Der Kammertermin des Arbeitsgericht wurde vom 12.01.'07 auf den 15.11.'06 vorverlegt. Kurz und knapp heisst das das sich in zwei Wochen alles zu klären scheint. Zudem gibt sich die Chefin sehr zuversichtlich diesbetrefflich.

In der Zwischenzeit schlage ich mir die Zeit mit Nebenjobs und ehrenamtlichen Tätigkeiten im Altenheim tot.



Und da diese Nachricht endlich mal was erfreuliches in so schweren Zeiten für mich ist ist mir ausnahmsweise mal wieder zum Grinsen zumute:



Greetz, Steve
31.10.06 11:20





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